Radiolog:in – Stellenangebote für jede Karrierestufe

MEDWING
August 20, 2024

Hier erfährst du interessante Fakten zur Stellensuche als Fachärztin bzw. Facharzt für Radiologie.

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    Bei Knochenbrüchen, Verdacht auf Lungenentzündung oder Tumorerkrankungen steht der Gang zur Radiologin bzw. zum Radiologen an. Etwa 6.800 Fachärzt:innen für Radiologie sind in Deutschland tätig. Es handelt sich um eine kleine, hochspezialisierte Fachgruppe. Knapp die Hälfte der Radiolog:innen ist in niedergelassenen Praxen tätig.

    Du hast dich selbst auf das Fachgebiet der Radiologie spezialisiert und suchst einen Job? Dann sind radiologische Einzel- und Gemeinschaftspraxen, radiologische Fachabteilungen in Kliniken sowie Gesundheitszentren geeignete Anlaufstellen für dich, um nach Stellenanzeigen für Radiolog:innen zu suchen.

    Wie arbeiten Radiolog:innen?

    Radiolog:innen sind auf die Untersuchung mit bildgebenden Verfahren spezialisiert. Zu ihren wichtigsten Untersuchungsmethoden gehören:

    • Ultraschall
    • Digitales Röntgen
    • Computertomographie (CT)
    • Kernspintomographie/Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT)
    • Digitale Mammographie

    Manche Patient:innen kommen mit Verdacht auf Lungenentzündung oder Knochenbrüchen zum Röntgen. Andere werden aufgrund von unerklärlichen Schmerzen oder wegen Tumorerkrankungen zum Ultraschall, CT (Computertomographie) oder MRT (Magnetresonanztomographie) geschickt.

    Die Diagnostik nimmt in dieser Fachrichtung einen breiten Raum ein. Für das Befunden brauchst du gute Augen und Konzentrationsfähigkeit. Vorteilhaft für die Stelle als Radiolog:in sind fundierte Anatomiekenntnisse, ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und ein gutes Gedächtnis.

    Wie werde ich Radiolog:in? Der Weg zum Job in der Radiologie

    Nach dem Medizinstudium absolvierst du deine Facharztausbildung. Diese dauert fünf Jahre. Du lernst alle relevanten Abteilungen kennen: Ultraschall, Röntgen, MRT und CT. Dabei bekommst du Einblicke in mögliche Spezialisierungsmöglichkeiten wie die

    • Kinderradiologie
    • Herzbildgebung
    • Bauchdiagnostik
    • Neuroradiologie
    • Interventionelle Radiologie

    Damit du zur Facharztprüfung zugelassen werden kannst, musst du bestimmte Stationen durchlaufen. Dabei füllst du ein Logbuch aus. Die Bundesärztekammer stellt exemplarisch ein Muster-Logbuch für eine Laufbahn in der Radiologie zum Download zur Verfügung.

    Stellen für Ärzt:innen in Weiterbildung mit der Fachrichtung Radiologie

    Vielleicht überlegst du als angehende:r Assistenzärzt:in aktuell, welche Fachrichtung du einschlagen möchtest. Die Arbeit einer Radiologin bzw. eines Radiologen findet überwiegend im Hintergrund statt. Deine Haupttätigkeit besteht in der Auswertung des Bildmaterials. „Bei der Computertomographie oder der Kernspintomographie fallen ja nicht nur ein oder zwei Bilder an, sondern teilweise hunderte“, erklärt der Radiologe Dr. Schlolaut. Dementsprechend viel Zeit verbringst du mit der Auswertung. Trotzdem heißt das nicht, dass du nur im dunklen Kämmerchen an einem Bildschirm einsam vor dich hin werkelst. Kontakte zu Patient:innen umfassen die Stellenangebote für Radiolog:innen selbstverständlich auch. Sie nehmen aber einen kleineren Raum ein als bei Ärzt:innen anderer Fachrichtungen. Das kann – abhängig von deiner Präferenz – ein Vor- oder Nachteil sein.

    Vorteile bei einem Job in der Radiologie

    • Du arbeitest interdisziplinär mit Kolleg:innen aus anderen Fachbereichen zusammen. Schnittstellen gibt es beispielsweise zur Orthopädie und Unfallchirurgie, Inneren Medizin, Gynäkologie, Onkologie und Neurologie.
    • Du bist sowohl diagnostisch als auch therapeutisch tätig. Beispielsweise kannst du Patient:innen durch Katheterinterventionen behandeln.
    • Du arbeitest mit High-Tech-Geräten in einem Fachbereich, der sich durch die fortlaufende technische Entwicklung in einem ständigen Wandel befindet.
    • Die Arbeit am Monitor gleicht Detektivarbeit.
    • Falls du langfristig die Gründung einer eigenen Praxis planst, lohnt sich eine Karriere in der Radiologie ebenfalls. Die Verdienstmöglichkeiten sind hervorragend.

    Wo es offene Stellen für Radiologinnen und Radiologen gibt

    Gefragt bist du als Radiolog:in überall. Laut dem Qualitätsverbund Radiologienetz versorgt eine Radiologin bzw. ein Radiologe in den Stadtstaaten Hamburg, Bremen und Berlin durchschnittlich halb so viele Einwohner:innen wie Radiolog:innen in den Flächenstaaten. In den alten Bundesländern kümmert sich ein:e Radiolog:in um rund 31.000 Einwohner:innen. In den neuen Bundesländern um circa 40.000 Einwohner:innen. Viele Krankenhäuser schreiben regelmäßig Stellenanzeigen für Radiolog:innen aus. Einzelpraxen dagegen werden dabei immer seltener:

    • Nur etwa 350 Radiolog:innen sind in Einzelpraxen tätig.
    • Rund 600 Fachärzt:innen für Radiologie arbeiten in Gemeinschaftspraxen mit zwei Teilhaber:innen.
    • Etwa 900 Radiolog:innen sind in größeren Gemeinschaftspraxen mit drei bis fünf Teilhaber:innen beschäftigt.
    • Circa 350 Fachärzt:innen für Radiologie sind in sehr großen Gemeinschaftspraxen mit sechs und mehr Partner:innen angestellt.

    Gehalt: Was verdienen Radiolog:innen?

    In der Regel werden Ärzt:innen in Kliniken nach Tarifvertrag bezahlt (TVÄrzte/VKA). Allerdings ist eine übertarifliche Bezahlung möglich. Je dringender eine freie Stelle besetzt werden soll, desto größer sind die Zugeständnisse, die dein potenzieller Arbeitgeber macht. Während des Vorstellungsgespräches kannst du deine Gehaltsvorstellungen also ruhig etwas höher – auf bis zu 30 Prozent über Tarif – ansetzen.

    Diese Benefits werden in Stellenangeboten für Radiolog:innen genannt

    Neben deinem Gehalt als Fachärztin oder Facharzt für Radiologie gibt es weitere Extras, die einen Jobwechsel möglicherweise für dich interessant machen. Beispiele für attraktive Benefits:Karriere: Häufig profitierst du von kostenlosen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten.Familie: Manche Arbeitgeber stellen dir individuelle Teilzeitmodelle und flexible Arbeitszeiten in Aussicht. Teilweise kannst du Personalappartements und Kinderbetreuung in Anspruch nehmen.Gesundheit: Hier reicht das Angebot von Sportmöglichkeiten über Gesundheitsangebote bis zu kostengünstigen Krankenzusatzversicherungen.Vorsorge: Einige Praxen bieten eine betriebliche Altersvorsorge an.Essen: Oft gibt es die Möglichkeit, günstig in der Personalcafeteria zu essen.Mobilität: Unter anderem winken hier Tickets für die öffentlichen Verkehrsmittel oder kostenlose Lademöglichkeiten für das E-Bike.Vergünstigungen: Zahlreiche Arbeitgeber ermöglichen vergünstigte Einkäufe bei bestimmten Firmen.

    Vom Assistenzarzt (w,m,d) über den Facharzt für Radiologie (w,m,d) bis zum Oberarzt (w,m,d) und Chefarzt (w,m,d) findest du bundesweit lukrative Jobangebote in der Radiologie.


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