Die Corona-Krise wirbelt unseren Alltag gerade ordentlich durcheinander. Wenn die Kitas geschlossen sind, die Kinder nicht zu ihren Großeltern dürfen und der Dienst sich spontan ändert, wird es zu einer echten Hürde, die Kinderbetreuung schnell neu zu organisieren. Eine der brennendsten Fragen vieler Pflegekräfte, die uns derzeit erreicht, lautet daher:
**Wo finde ich Unterstützung, wenn ich meiner Arbeit nicht oder nur eingeschränkt nachgehen kann, da die Betreuung für meine Kinder nicht mehr sichergestellt ist? **
Angebote der Kindertagespflege können einen eingeschränkten Betrieb für eine Notbetreuung von Kindern von Eltern anbieten, deren berufliche Tätigkeit für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens insbesondere im Bereich der Gesundheit und Pflege erforderlich ist. Diese Notbetreuung soll grundsätzlich in allen Kinderpflegestellen angeboten werden. Der erste Ansprechpartner ist daher deine bisherige Kindertagesstätte oder die Schule deiner Kids.
Die Arbeitgeberbescheinigung, die du für die Betreuung benötigst, solltest du vor wenigen Tagen mit der Post erhalten haben. Sollte dir dieser Nachweis abhanden gekommen sein, kannst du eine Kopie deines Arbeitsvertrages nutzen oder du meldest dich nochmal bei uns unter booking@medwing.com oder telefonisch unter 030 549 099 866.
Du benötigst darüber hinaus eine erfahrene und zuverlässige Kinderbetreuung?
Achtung, viele Services die „Notfallmamas” anbieten, arbeiten vorwiegend mit Unternehmen zusammen, die diesen Service ihren Mitarbeitern anbieten. Wir haben bei Angelika Hege von hallobabysitter.de nachgefragt. Die Plattform vermittelt Kinderbetreuung ausschließlich an Privatpersonen. Eltern können hier auf eine Datenbank von über 300.000 Betreuern deutschlandweit zurückgreifen, entweder mit einem kostenlosen Zugang oder einem Premiumaccount. Der Vorteil von letzterem: Betreuer können aktiv telefonisch kontaktiert werden. „Am besten ist es, wenn Eltern ein Inserat aufgeben mit ihren Anforderungen. BewerberInnen können sich dann bei ihnen melden. Das passiert meist innerhalb von 24 Stunden”, so Angelika Hege. Die Preise selbst werden direkt mit den Babysittern abgesprochen. Neu gibt es jetzt auch eine Fernbetreuung per Skype für Kinder ab ca. fünf Jahren. Diese eignet sich aber nur, wenn die Eltern Homeoffice machen oder in Notsituationen die Kids zur Arbeit mitnehmen. So sind die Kleinen wenigstens für ein paar Stunden beschäftigt. Hege empfiehlt, die Belege für die Kinderbetreuung unbedingt aufzuheben. Denn erstens, sind diese von der Steuer absetzbar und zweitens übernehmen manche Arbeitgeber auch anteilig Kosten.


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